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Bengalen von der Saffenburg

*** Familien - Hobbyzucht seit 25 Jahren ***


Kittenpreis:

Warum sind Rassekitten so teuer!!!!
Viele Katzenkäufer sind oft erschrocken und auch überrascht, wenn sie den Preis für eine Liebhaber Bengalkatze von oft mehr als 1000€ hören. Mir ging es am Anfang auch so.
Noch mehr war ich überrascht,als ich die Preise vom Ausland beim Import erfuhr.Sie lagen zwischen 1500-3500€. Dazu kommen dann noch extrem hohe Abholkosten, sodass nicht selten eine Begalkatze 5000 € kostet. Ich spreche von einer Zuchtkatze in Showqualität.
In vielen Telefonaten hört man dann „….was so teuer? oder wird es billiger wenn ich das Kitten ohne Stammbaum kaufe?

Dazu möchte ich folgendes sagen:
Meine Bengalkatzen sind nichts für Schnäppchenjäger, da wir uns auf die Fahne geschrieben haben Kitten mit weißen Bäuchen und streng umgrenzte Rosetten zu züchten, mit seidenem, kurzem Fell mit viel goldenem Glitter für den Wohnbereich und auch die Voraussetzungen dafür haben, kostet eine Liebhaberkatze so um die 1000€.
Preise für Zuchtkatzen nennen wir gerne auf Anfrage.
Ich als Züchter möchte nicht einfach auf Teufel komm raus vermehren, sondern nach bestimmten Regeln und Aspekten (Katzenverein Leverkusen), gesunden, bestens sozialisierten, rassetypische Kitten züchten.

Dazu gehören die Anschaffungskosten der Bengalen pro Tier, sowie die vielen Gesundheitsuntersuchungen ebenfalls pro Tier, die ein seriöser Züchter seinen Zuchttieren zukommen lässt, wie Impfungen ca. 90€ jährlich, Entwurmungen ca. 20 €, HCM Schall 140€, FeLV/FIV ca. 40€, PK Defizienz ca. 80€, den Fahrten des Tierarztes ins Cattery, eventuelle Fremddeckungen die sehr variieren zwischen 500 und 1500€ plus mehrmalige Fahrtkosten die noch steigen können, wenn die Deckung nicht geklappt hat, die Aufzucht durch artgerechtes Qualitätsfutter, Katzenmilch, Vitamine, speziell während der Zucht, Katzenstreu, Katzenverein, Ausstellungen usw. Da spielen die 12 oder 15 € für den Stammbaum wirklich keine Rolle mehr.

Die Wohnung muss auch katzengerecht eingerichtet werden (Kratzbaum, Toilette, Schlafplatz usw.).
Das Absichern des Balkons oder der Terrasse dient ebenfalls zum Wohle der Katze und kostet.
Nicht zu vergessen sind auch die kostenpflichtigen Inserate in Zeitungen und Internet.
Rassekatzenzucht ist ein Hobby und ein Hobby kostet nun mal Geld. Nicht zuletzt auch für Pflege und Erstellung der Homepage.
Die Arbeit des Züchters bis der Käufer ein stubenreines, besten sozialisiertes Kitten bekommt, ist eh in € -Beträgen nicht darzustellen.

Bedenken Sie auch dass die Ahnentafel die einwandfreie Herkunft ihrer Bengalkatze bescheinigt.
Natürlich werden Sie auch jeden Tag Freude haben an einem anhänglichen Kater oder Kätzchen und das für die nächsten 15-20 Jahre. Das sollte man nicht vom Preis abhängig machen.
Mit dem Kauf einer billigen Bengalkatze unterstützen sie nur die Massen- oder Schwarzzucht oft mit nicht artgerechter Haltung und tierquälerischen Hintergrund. Was nützt ihnen ein Tier, was vielleicht Verhaltens gestört ist, dass sie billig erworben haben. Daran habe sie bestimmt keine Freude.

Wenn Sie das gelesen haben und noch immer Interesse an einer Rassekatze haben, nehmen sie sich genügend Zeit für den Kauf und sie werden zur Einsicht kommen, dass der Preis gerechtfertigt ist.


Kittenpreis mal ganz anders!




Was da so alles mit dranhängt

Es gehört schon etwas mehr dazu als einfach zwei Katzen aufeinander loszulassen. Wer hier anruft (oder mailt) und nur fragt, was kosten denn die, kann sich die Zeit gleich sparen. Man glaubt gar nicht, wie oft das vorkommt, OHNE das gefragt wird, wie sind die denn so, besondere Angewohnheiten, wie alt, wie gesund, wie lieb... ne, nur, 'was kosten denn die'. Ja hallo? Kauft da jemand einen Kleinwagen oder ein Möbelstück? Okay, das musste mal raus ;)
Aber jetzt wirklich, mal zu den Preisen…. Es wird immer mal wieder gefragt, warum Katzen vom Züchter 'so teuer' sind und im Internet 'von privat' dagegen so billig. Das liegt einfach an den Relationen - oder sagen wir besser, der Verantwortung.
Das fängt schon damit an das die kleinen in einer seriösen 'Cattery' nicht unter 13 Wochen abgegeben werden wie ich mit Schrecken immer wieder in den Angeboten lesen muss. Wenn man die mit 8 oder (Gott behüte) 6 Wochen ungeimpft rausschmeißt, geht das natürlich viel billiger, besonders wenn die Eltern vorher nicht getestet wurden, und vielleicht auch gar nicht als Zuchttiere geeignet sind. Welcher 'Hobby' Züchter investiert das schon? (und ich benutze das Wort Hobby hier locker, wenn das bei seriösen Züchtern nicht HOBBY wenn nicht gar 'Fanatismus' zur Rasse wäre, gäbe es uns gar nicht). Dafür hat der 'private' dann aber ein Baby in die Welt gesetzt das weder gut sozialisiert ist noch besonders widerstandsfähig, wenn nicht schon von vornherein krank. Lohnt sich das WIRKLICH? Wir wissen die Antwort ist nein, vom moralischen Standpunkt mal ganz abgesehen.
Dann kommt es auch ganz enorm auf die Aufzucht an, Kellerkinder (wie in manchen Vermehrungsstationen) werden nie den Charakter entwickeln wie wir ihn kennen und fördern. Wir machen FAMILIENMITGLIEDER, keine Massenware. Die Katzen gehören zum täglichen Leben, auch wenn sie noch klein und 'unbequem' sind werden die nicht einfach weggesperrt, und machen damit auch immer wieder mal etwas kaputt. Wenn ich das aufrechnen würde, gäbe es schon lange keine Kitten mehr. Angeknabberte Fachbücher gehören genauso zum Inventar wie Tischdecken mit Ziehfäden. Glasfiguren und ähnliches bringt man besser in den 1. zwei Monaten in Sicherheit.
Allein bis zum sauber sein gibt es Waschmaschine über Waschmaschine an Laken und Decken zu waschen, die sollen ja schließlich jeden Tag frisch und lecker schlafen.
Dann gibt es hier nicht einfach Billigfutter, sondern richtig gute (und somit teure) Qualität, und zwar jeder so wie er’s braucht, da kommt dann über Aufbaufutter, Huhn, Fisch, oder Herzen so einiges zusammen.
Dann bekommen auch die Kätzchen ab der 4. Woche schon richtig gut zu futtern, zusätzlich Katzenmilch als Aufbaufutter falls mal die Milch knapp wird (und auch wenn nicht, weil es einfach unglaublich zutrauliche kuschel gibt, die auf Kommando angewetzt kommen wenn einer 'flaaaaaeschchen' ruft -lol), sowie qualitativ gute Streu, welche auch wie warme Semmeln aufgebraucht wird. Hier gibt es JEDEN Tag 2x sauber, nicht einmal die Woche wenn’s schon richtig stinkt. Und das für 6 große Klos. Das alles rechnet sich.
Fahrten zum Tierarzt für die Untersuchungen, Impfungen, usw. usw., sowie Gesundheitsüberprüfungen der Eltern in regelmäßigen Abständen sind alles Kosten, die man bei einer Katze leicht unterbringt, bei einer Zucht mit mehreren Tieren aber richtig in die Kasse schlägt. Wer glaubt ein Züchter können Geld verdienen ist auf dem Holzweg. Das ERWARTEN wir auch gar nicht, denn beim outcross (Einkauf oder Deckungen) mit fremden Linien kann man schon heilfroh sein nicht zu sehr ins Minus zu geraten. Das ist eben HOBBY, und auch nicht billiger als segeln usw.
Züchter die auf Ausstellungen gehen (nicht nur um Auszeichnungen zu erarbeiten, sonder auch um immer wieder die Rasse zu ZEIGEN, und den Menschen in Erinnerung zu bringen) haben zusätzlich noch enorme Kosten, von Anfahrten, Mitgliedsgebühren, Anmeldung, bis hin zu Übernachtungen, da kommen leicht 5 stellige Summen im Jahr zusammen. Wenn man sich eine gute (reine) Linie gönnt, kostet dann auch eine Zuchtkatze (also ein unkastriertes Baby mit Zuchterlaubnis) entschieden mehr als ‘nur’ ein Kuschelkind.
Deshalb sind je nach Rasse und Stand bei Kätzchen mit Papieren Anschaffungskosten von mehreren 1000 € Euro keine Seltenheit.
Nun geht nicht jeder Züchter mit allen Tieren bis zum höchsten Titel auf Aufstellungen, trotzdem kann man heute auf kleiner Ebene ohne weiteres einige Hunnies in die Aufzucht eines Kätzchens stecken (dem Liebhaber ist ein Titel der Eltern sowieso schnuppe). Sicherlich bleibt unterm Strich manchmal ein bissel hängen wenn alles gut geht (aber wann tut es das schon?), aber im großen und ganzen liegt die Leidenschaft an der Rasse zugrunde, und wenn wirklich mal was 'über' sein sollte investiert man das SOWIESO sofort wieder in die Miezen, die sich auch freuen wenn es mal einen neuen Kratzbaum gibt. Kein Mensch kann also davon leben oder gar reich werden wenn er verantwortungsvoll arbeitet. Im günstigsten Fall trägt eine kleine Zucht sich selber, d.h. die Tierartzkosten und anderen Aufwendungen für die Eltern und Kastraten (die ja schließlich auch nicht einfach abgeschoben werden wenn sie nicht mehr zur Zucht verwendet werden). In der Realität sieht es anders aus, ich kenne KEINEN Züchter der nicht zubuttert. Das ist es uns eben Wert.
Das nur mal zum Thema ‘sind DIE aber teuer’. Wer das nicht nachvollziehen kann oder versteht, und nicht unbedingt einen ganz bestimmten ‘typ Katze’ sucht, kann auch ein Fellnäschen aus dem Tierheim glücklich machen. In vielen Fällen geht das gut, besonders wenn man keine reine Wohnungskatze sucht. Will man aber etwas ganz bestimmtes, und genau wissen was man bekommt, und auch eine Garantie das man Gesundheit UND Herz adoptiert, hat das seinen Preis. Bei uns gibt es kleine Fellnasen NUR mit 2facher Grundimmunisierung (Impfung), Gesundheitszeugnis vom Tierarzt, Chip, und Starterpaket.
Die ‘Arbeit’ mit so kleinen Wuslern macht unheimlich Spaß, aber es stecken viele viele Stunden, Tage, und Nächte in so einem kleinen Wesen, bis es bei Euch als vertrauensvoller ‘fertiger kleiner Tiger’ ankommt.
Bei uns bedeutet das einen Grundpreis von einer Liebhaberkatze 1000 € bis 1500 €, je nach Zeichnung und Kontrast zuzüglich Kastrationskosten, falls gewünscht. (beim Kater 60 Euro, beim Mädel 100 Euro) - bei Abgabe bereits kastriert, das 'Risiko' tragen dann WIR. Es kann IMMER mal was schiefgehen, besonders da Maskenkatzen empfindlich auf eine Narkose reagieren können wenn der Tierarzt sich damit nicht auskennt. Allerdings muss gesagt werden, dass ich es vorziehe, wenn die Kastration später durchgeführt wird was vertraglich für eine Liebhaberkatze festgeschrieben ist.


Zum Thema züchten kommt mir auch so einiges: Mir stehen immer die Haare zu Berge wenn Laien den Spruch 'sie soll Einmal Mutterglück erfahren' bringen. Dann schon lieber ehrlich sagen, ich möchte wahnsinnig gerne SELBER mal alles miterleben. Wenn man sich auskennt, Tierverstand mitbringt, fachliche Unterstützung hat, und wochenlang zuhause bleiben kann, okay, können wir drüber reden. Aber mal so eben einfach Katzerl schwängern und der Rest gibt sich dann schon ist nicht. Daher also auch das Problem von vornherein ausgeschlossen das unsere Juwelchen unerlaubt verpaart werden.
Von der anfänglichen langen Planung (Stammbäume vergleichen, passenden Kater finden, nicht einfach irgendwas aus dem Internet picken, Bluttests beider Eltern, Fahrtkosten um den Besitzer und den Kater kennenzulernen, und und und) mal ganz abgesehen, muss man seine Katze schon genau kennen, und auch ein Händchen dafür haben. Hat man dann endlich den Traumpartner gefunden, rümpft vielleicht die Kätzin die Nase. Die geht nämlich auch nicht einfach mit 'jedem in die Kiste', da muss schon Sympathie bestehen.
Hält man einen eigenen Zuchtkater, kommt irgendwann ein Katerquartier dazu, weil man nachts nicht ständig auch noch hinter ihm her putzen kann. Tagsüber geht das schon mal einige Jahre, aber selbst dann ist der Aufwand enorm.
Die ersten paar Wochen der Kittens sind meist einfach genug, obwohl auch da schon verwöhnt wird, mit Zusatzfutter, Vitaminen, und besonderer Aufmerksamkeit. Jeden Tag wird so ein kleines Würmchen gewogen, geknuddelt, und an Streicheleinheiten gewöhnt. Dann ist kaum eine Katze wirklich auf den Tag genau pünktlich mit der Geburt, erst recht nicht beim ersten Wurf, und man plant am besten schon vornweg mindestens 2 Wochen Urlaub um den Geburtstermin mit ein. Die letzte Woche wird die Katze mit Argusaugen beobachtet, besonders betüttelt, und immer wieder gecheckt das alles in Ordnung ist. Ein besonderes Wurfzimmer damit sie ihre Ruhe hat gehört auch dazu. Dann sind die letzten Tage ein Rundumjob. Die Katze 'sagt' mir jetzt ist es soweit. Meint sie. Kann dann durchaus noch 2 Tage länger dauern, in denen man sich nicht aus dem Haus traut. Die Kätzin verlangt Streicheleinheiten, ist unruhig, muss immer wieder davon überzeugt werden das man schon den richtigen Platz (Wurfkiste - wobei ALLE meine Katzen bitte im Bett am liebsten unter der Decke an mich gepresst ihre Babies bekommen möchten) vorbereitet hat, und das das Schuhregal dann vielleicht DOCH nicht die bessere Lösung ist, wird zum 3. Mal aus dem Handtuchregal oder unter der Heizung vorgeholt, und beruhigt. Man fiebert genauso mit wie bei Menschenkindern.
Dann geht es los. Die Fruchtblase ist geplatzt (oft auf dem Schoss oder im Federbett, und fast immer genau dann, wenn man gerade schlafen gehen wollte), und jetzt geht es dran oft etwas nervösen Erstgebährenden permanent zur Seite zu stehen, damit sie nicht im ganzen Haus rumtappen, sondern in 'ihrem' Wurfzimmer bleiben. Dazu gehört natürlich auch ihr Ruhe zu verschaffen, und die anderen Tiger (au toll, hier passiert was) davon abzuhalten, MIT in die Kiste zu klettern - obwohl manche jungen Mütter das ganz gut finden, eine 'alte' dabei zu haben.
Dann gibt es wie beim Menschen so kleine Überraschungen, wenn der Darm voll ist zum Beispiel (preeeeeeeeeeeeessen!). Also immer eine Dose Feuchttücher griffbereit haben.
Und wer meint die Geburt selber ist ein reines Zuckerschlecken stelle sich bitte folgende Szenen vor: Ich weiß nicht warum immer wieder behauptet wird, Katzen machen das ‘alles alleine’. Also, meine jedenfalls nicht. Die bestehen drauf, den Bauch massiert zu kriegen. Und überhaupt. Du bist mit Schuld, bleib gefälligst bei mir und bedauer mich. Und ganz davon abgesehen, manchmal brauchen sie wirklich Hilfe. Von einer feststeckenden Steißgeburt (selten, aber möglich) bis hin zu zwei kitten ‘gleichzeitig’, wenn man sie alleine lässt, bekommt man ganz selten alle durch. Und riskiert eventuell die Kätzin auch zu verlieren. Also liegt man bäuchlings vor der Wurfkiste und zittert mit. Die ganze Nacht.
Der Rücken knirscht nach ein paar Stunden bei jeder Bewegung, der Magen knurrt, also schnell mal ne Scheibe Toast in eine Hand, während die andere Hand kritiklos die Nachgeburt verfüttert (manche Queen ist lecker, da wird nicht auf dem ganzen Ding rumgekaut und sich eingesaut, sondern das hat man bitteschön in bequemen Häppchen mundgereicht zugereicht zu bekommen). Also was ekligeres als das schmatzen und schlürfen gibt es nicht. Naja, eigentlich wie rohe Leber, nur warm. Da muss man durch, gebraucht wird es halt zum Milchfluss anregen, und überhaupt. Super gesund. Würg. Und nach den ersten paar Malen hat man sich so daran gewöhnt, das eben auch die Scheibe Brot nebenbei kein Thema mehr ist.
Dann muss man echt fix sein. Kommt ein Baby, muss sofort der Geburtssack entfernt werden. Ganz oft geht der schon im Geburtskanal kaputt, dann geht es um Sekunden, oder das kleine erstickt. Also mit weichen Handtüchern vorsichtig sauberrubbeln, abnabeln (auch nochmal so ne Sache für sich wenn man nicht weiß wo. Ist die Nabelschnur zu kurz, oder reißt, kann das Kleine verbluten), schon mal kurz die Zehen nachzählen, und die Tranchen abwischen (passiert auch nach über 20 Jahren immer noch. Es ist ja TROTZ allem toll!). Dann aufpassen das die Nachgeburt auch wirklich dabei war, und zwar genauso viele wie kitten.
Ist was schiefgelaufen, und das Kleine atmet nicht, ruckzuck (leeecker) den Schmadder absaugen (fragt lieber nicht, dafür gibt es keine Hilfsmittel), vorsichtig beatmen, und massieren. Ich krieg sie fast alle wieder... aber auch das kam erst mit Erfahrung.
Ziemlich graphisch oder? Aber ich wollt es mal gesagt haben, erstens weil immer wieder Anfragen kommen, und zweitens, weil ihrs ruhig wissen sollt.
Jedes Baby wird gleich nach der Geburt gewogen, katalogisiert (Farbe, Geschlecht, Geburtszeit), und von Nase bis Schwanzspitze unter die Lupe genommen :) Die Mama wird wenn nötig sauber gemacht, die Tücher ausgetauscht (zum x-ten Mal, man lässt ja schließlich seine Queen nicht zwischen den Babys im eigenen ‘Saft’ liegen), und am Ende der Nacht erst mal drei Trommeln Handtücher gewaschen. Wenn ich Glück hab, darf ich dann erstmal 12 Stunden pennen gehn, grad als die Sonne aufgeht.
Dann hat man erstmals 2 Wochen mehr oder weniger Ruhe. Wenn die Augen aufgehen, geht ess bald rund. In den nächsten 3 Monaten werden dann die Kleinen zum hundertsten Mal aus den Gardinen gefischt, davon abgehalten ins Aquarium zu klettern, davon überzeugt das der Papa gar nicht so gut als Kauspielzeug ankommt, und das man auch die Fellmäuse nicht aufessen sollte, und das Tapeten an den Wänden echt besser aussehen als die Fetzen zum Ball geknüllt. Man glaubt gar nicht, was solch kleine Feger einen auf Trab halten.
Aber da muss gelernt werden das Worte etwas bedeuten, dass man zuhören muss, das der Kratzbaum VIEL mehr Spaß macht als der Ledersessel, im Mund rumfummeln (wegen Zahnkontrolle usw.), am Po rumzupfen falls mal was hängenbleibt. Und natürlich auch, das schmusen RICHTIG toll ist.
Alles Sachen, die sie HIER lernen, und nicht erst bei Euch, die sich vielleicht damit gar nicht so auskennen, und auch auf die ersten Kratzer und Auseinandersetzungen so gar keinen gesteigerten Wert legen.
Wenn Sie hier das Haus verlassen sind die Lütten stubenrein, kommen wenn sie gerufen werden, verstehen auch schon mal ‘das darfst du aber nicht’, und haben im allgemeinen die Möbel HIER verkratzt, sodass die Euren relativ sicher sind :) Man kennt jetzt seine Grenzen, und ist auf ein neues Leben gut vorbereitet.
Fast schon ein Vollzeitjob.
Wenn man dann pro Kitte doppelte Impfung, 2x Tierärztliche Untersuchung, Starterpaket (Futter, Lieblingsspielzeug, eine Mappe mit Information und Bildern, Impfpass, Vertrag, und Gesundheitszeugnis) bekommt, ist das 'sind DIE aber teuer' eigentlich schon eine Beleidigung :



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